Montag, 20. November 2017

Drehleiterausbildung für unsere Angreifer


Die letzte Fortbildung im Jahr 2016 für unsere Atemschutzgeräteträger wollten wir gerne anders nutzen. Aus diesem Grund haben wir uns mit den Kameraden der Feuerwehr Geesthacht getroffen, um uns an das Feuerwehrfahrzeug schlechthin zu gewöhnen: Die Drehleiter.

Warum Geesthacht? Die Feuerwehr Geesthacht ist die nächstgelegene Feuerwehr mit einer Drehleiter, die zu uns in die Elbmarsch kommt, um uns zu unterstützen, sei es bei Brandeinsätzen, technischen Hilfeleistungen oder zur Unterstützung des Rettungsdienstes.

Am Gerätehaus der Feuerwehr Geesthacht angekommen haben uns die Zugführer Ingo Schwarz und Thomas Marbes in Empfang genommen. Ein Unterricht vorweg sollte uns das Rettungsgerät die DLAK 23/12 schonmal näher bringen, in diesem Fall handelt es um eine Metz L32 niedrige Bauart auf Econic Fahrgestell von Mercedes. Hier wurden Themen wie Aufstellflächen, Einsatzmöglichkeiten, Rettunghöhen und Grenzbereiche des Fahrzeugs behandelt.

Nach einem ca. 60-minütigen Unterricht haben wir uns in die Fahrzeughalle begeben, um den Korb der Leiter mit seinen Besonderheiten und vor allem Möglichkeiten kennen zu lernen. Primär für uns war der Brandeinsatz über die Drehleiter wichtig. Abgänge zur Wasserabgabe und den Betrieb des Wenderohres (Wasserwerfer) waren die Themen, bevor es zum eigentlichen Teil der Praxisausbildung ging.

Jeder Geräteträger sollte einmal vom Korb der Drehleiter in ein Fenster im 3.OG übersteigen. Anschließend konnte jeder nochmal beweisen, dass er schwindelfrei ist: Leiterpark aufgerichtet und die vollen 30 Meter Aussicht genießen.

Auf diesem Wege möchten wir uns für die gute und vor allem kommende gute Zusammenarbeit bedanken.

Wir haben gemerkt, dass wir nicht stillstehen dürfen, denn Fortschritt, neue Einsatztaktiken und eine neue Ausrückeordnung zwingen uns dazu, uns ständig fortzubilden. Allein bekommt man das Feuer schon lange nicht mehr aus, aus diesem Grund sind wir auf andere Einheiten aus der Elbmarsch, dem Umland und sogar aus anderen Bundesländern angewiesen.

JET/RK

Liebe Bürger, an dieser Stelle noch etwas in eigener Sache. Bitte achten Sie darauf, dass Sie Feuerwehrzufahrten nicht "zuparken". Als Eigentümer eines Bauobjektes mit Feuerwehrzufahrten achten Sie bitte auch auf den Zustand dieser Flächen und halten sie den Lichtraum für Leitern und Fahrzeuge frei. Denn nur so können wir im Ernstfall auch Menschenleben retten.

Der letzte Einsatz mit der Drehleiter aus Geesthacht ist noch garnicht so lange her.

 

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